Quinoa-Wraps

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L1020960Mai, Monat der Festtage, durch die ganzen Feiertage ergeben sich dieses Jahr im Mai einige lange Wochenenden, und da ja auch wieder Campingwetter ist (eigentlich nicht wirklich, die letzten Tage waren ziemlich regnerisch und stürmisch), bedeutet das: Earthships bauen :-) Letztes Wochennede war eine sehr große Gruppe freiwilliger Helfer auf dem Baugrund, da war selber kochen schon ziemlich schwierig ;-) , dieses Wochenende war das schon einfacher, aber dann diese ewigen Einladungen zum Essen… ;-) Immerhin hatte ich Zeit, diese herrlichen Wraps auszuprobieren!

Für 4 Wraps:

  • für die Tapenade:
  • 130 Gramm getrocknete Tomaten (gehackt)
  • 25 Gramm schwarze Oliven, steinlos (gehackt)
  • 2 EL Kapern (gehackt)
  • 2 EL Olivenöl (bei in Öl eingelegten weniger verwenden)
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • für die Quinoafüllung:
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 85 Gramm Quinoa
  • 1 EL Apfelessig
  • 30 Gramm Sultaninen (nach belieben)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 1/2 EL Olivenöl
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 1 Knoblauchzehe (gehackt)
  • 1 1/2 EL rote Zwiebeln (gehackt)
  • 2 EL geröstete Kürbiskerne
  • 200 Gramm gegarte Cannelonibohnen
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL gehacktes Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • für die Wraps:
  • 4 Weizentortillas (25 cm Durchmesser)
  • 1 rote Paprikaschote (vom Stielsansatz, Samen und den Scheidewänden befreit und in Streifen geschnitten)
  • 1 Minigurke (in Stifte geschnitten)

Die Tapenade zubereiten:

  1. Alle Zutaten in den Mixer geben und in mehreren kurzen Durchgängen zu einer Paste verarbeiten, im Kühlschrank für mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

Die Quinoafüllung zubereiten:

  1. In der Kochenden Gemüsebrühe das Quinoa etwa 8 Minuten kochen. Falls Sultaninen verwendet werden, diese 2-4 Minuten mitgaren. Abgießen und auskühlen lassen.
  2. Essig, Zitronensaft, Knoblauch, Zwiebeln, Olivenöl, Chiliflocken und die Bohnen in einer Schüssel vermengen, Quinoa, Basilikum und Petersilie hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Wraps fertigstellen:

  1. In die Mitte jeder Tortilla 3 EL der Tapenade geben und verstreichen. Darauf jeweils 1/4 der Quinoamischung und ein Viertel der Gurken/Paprikastücke geben.
  2. Den Teigrand am unteren Ende über die Füllung schlagen und die Tortilla von der Seite her einrollen.

Ein sehr eiweißreiches Gericht :-) Und es enthält Getreide, Hülsenfrüchte und Gemüse :-)

Mangels aller Zutaten habe ich Cayennepfeffer statt der Chiliflocken und normalen Essig statt des Apfelssigs und des Zitronensaftes verwendet. Gurke und Paprika habe ich auch gewürfelt und nicht in Streifen geschnitten, geschmeckt hat es trotzdem!

Veganer Brunch: Bieroggen

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L1020803

Kochen ohne Knochen lädt  wieder zum veganer Brunch in die Cobra ein, und ich weiß wieder mal nicht, was ich machen soll. Bei dem Riesenangebot zur Auswahl stehender   leckerer veganer Gerichte befällt mich jeweils schon kurz nach Ankündigung des Termines eine absolute Ideenlosigkeit und ich zermartere mein Gehirn um zu überlegen, was ich nun mitbringen soll. Bevor ich aber in wirklich existenzielle Ängste verfalle, kommt mir meist die rettende Idee. Dieses mal aus dem schönen Kochbuch “Vegan zu Hause und Unterwegs” von Celine Steen. Beim ersten Durchblättern ist mir dieses Rezept sofort aufgefallen.

Für 8 Bieroggen:

Für die Füllung

  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 60 ml Rotweinessig
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Tamari
  • 2 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Zitronenpfeffer
  • 2 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 1 TL vegane Worcestersauce
  • 225 Gramm Tempeh (gehackt)
  • 160 Gramm Zwiebeln (gehackt)
  • 180 Gramm Weißkohl (gehackt)
  • 150 Gramm Sauerkraut, abgetropft
  • 35 Gramm Karotten (geraspelt)
  • 1 EL Dijonsenf
  • 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer

Für den Teig

  • 375 Gramm Mehl
  • 3 EL hellbrauner Zucker
  • 2 TL Trockenhefe
  • 1 TL feines Meersalz
  • 1 TL Kümmelsamen (gemörstert)
  • 235 dunkles Bier (nicht aus dem Kühlschrank!) – ich habe Malzbier verwendet-

Die Füllung zubereiten:

  1. In einem Topf die Brühe mit dem Essig, Tomatenmark, Tamari, den Gewürzen und Knoblauch zum kochen bringen und bei geringer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen, Tempeh hinzugeben und im Kühlschrank 1 Stunde marinieren.
  2. In einer großen Pfanne 1 EL Olivenöl bei mittlerer Temperatur erhitzen und den Tempeh aus der Marinade nehmen (die Marinade nicht wegkippen!) und unter Rühren gut 15 Minuten braten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  3. Wieder einen EL Olivenöl erhitzen und Zwiebeln und Kohl hinzufügen, gut 5 Minuten garen, Karottenraspel, Tempeh und Marinade hinzugeben und noch einmal 5 Minuten weitergaren. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Die Bieroggen zubereiten:

  1. Mehl, Zucker, Hefe, Salz und Kümmel in einer Schüssel vermischen und das Bier unterrühren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ordentlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten (sollte laut Kochbuch 8 Minuten dauern)
  2. Zu einer Kugel formen, in eine geölte Schüssel geben und mit einem Tuch zugedeckt an einem warmen Ort in 1 bis 2 Stunden auf das Doppelte aufgehen lassen.
  3. Den Teig in 8 gleichgroße Portionen teilen, jede Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu 15 cm großen Kreisen ausrollen und in die Mitte jeweils etwa 100 Gramm der Füllung geben.
  4. Die Teigränder nach oben einschlagen und die Nähte ordentlich andrücken. Auf einem Backblech noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
  5. Den Backofen auf 180° C vorheizen und die Bieroggen 30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
  6. Mit zerlassener veganer Margarine bestreichen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Die Füllung habe ich bereits gestern zubereitet und habe sie so bei der ersten Tranche (ich habe 16 Stück gemacht) verwendet, da sie noch ziemlich viel Feuchtigkeit enthält, läuft eine ganze Menge Saft aus den Bieroggen. Für die zweite Tranche habe ich dann über ein Sieb noch ziemlich viel Flüssigkeit rausziehen können. Sinnvoll ist es wohl auch, ein Loch oben in die Bieroggen zu pieken, damit Dampf entweichen kann, da auch einiges aus den Teilen unten raussüppt. Ich bin ja ein Fan von Kümmel, doch mir passt der Kümmel im Teig nicht, vielleicht wären ganze Samen besser, weil es dann nur punktuell zu einer dann stärkeren Entfaltung des Geschmacks kommt, oder vielleicht auch eher in der Füllung? Ich denke, Fenchel-Gemüse (roh=) würde auch gut in die Füllung passen. Den ersten mußte ich latürnich schon mal probieren, eine Hälfte heiß, die andere lauwarm, heiß schmeckt es nicht so gut, wie lauwarm…

Gefüllte Paprikaschoten

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L1020773Improvisiert aus dem, was der Kühlschrank hergab: Champignons und rote Paprikaschoten sowie Räuchertofu

Für 2 Portionen (=2 Schoten)

  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1/2 Block Räuchertofu
  • Champignons (wieviel? Keine Ahnung, so etwa 20 größere braune)
  • 2 rote Chilischoten
  • 2 Zwiebeln
  • Zathar
  • Sherryessig
  • Passata
  • Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer
  • Nudeln
  1. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und kross braten. Beiseite stellen.
  2. Die Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden, in einer Bratpfanne andünsten.
  3. Die Champignons putzen und klein schneiden, zu den Zwiebeln geben und ebenfalls dünsten.
  4. Die roten Chilischoten entkernen und klein schneiden, mit in die Pfanne geben und mit Passata zu einer glatten Masse verrühren. Etwa 1 TL Zathar dazugeben.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Von den roten Paprikaschoten die Stielansätze und die Kerne entfernen und mit der Masse füllen. Einen Schuß Sherryessig in jede der gefüllten Paprikaschoten geben.
  7. In einer Ofenform die Paprikaschoten in etwa 0,5 Liter Gemüsebrühe bei 200° C Umluft gut 30 Minuten im Backofen garen.
  8. Die Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten.
  9. Alles zusammen servieren.

Ich habe im Lexikon der Aromen- und Geschmackskombinationen nachgeschaut, was zu Paprikaschoten passt, Thymian und Sherryessig wurde empfohlen, Sherryessig als säuerlicher Ausgleich zu der Süße roter Paprikaschoten.  Deshalb habe ich neben dem Sherryessig Zathar statt reinem Thymian verwendet. Ganz was anders als die mit Hack gefüllten Schoten von früher!

‘Challenge’: Jamie goes vegan: Piri-Piri-”Hühnchen” mit Zitronenreis

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L1020752Ein richtig typisches Osteressen :-) Aber, wenn der Papst schon anfängt, vom Verzehr des typischen Osterlammes abzuraten, Nicole Just  auf ZEITonline ein veganes Ostermenü vorstellt, da mache ich doch dieses tolle Ostermenü. Die Idee kam mir, als ich neulich bei youtube mal guckte, ob es denn neue Kochvideos von Jamie Oliver gibt, und ich so ein kontinentübergreifendes Kochevent fand, Jamie kocht für Australien, allerdings von GB aus. Pirir-Piri-Hühnchen mit Zitronenreis, Salat und Waldfrüchte-Eiscreme. (mit Kartoffeln und Blätterteigtörtchen gibt es dieses Menü auch in seinem Kochbuch “Jamies 30 Minuten Menüs) Die Eiscreme gab es schon gestern, und den Salat habe ich ganz weggelassen, also hier: Piri-Piri-”Hühnchen” mit Zitronenreis.

Für 4 Portionen:

  • 3-4 Soja Big-Steaks
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4-6 Chilischoten (scharfe bitte)
  • 2 EL süßes geräuchertes Paprikapulver (2 EL Paprika Edelsüß und Liquid Smoke)
  • frisches Basilikum und Petersilie
  • 3 heiß abgewaschene Bio-Zitronen
  • 4 EL Weißweinessig
  • 2 EL Worcestersauce (gibt es die eigentlich vegan?)
  • 1 Tasse Reis
  • Brathähnchengewürz
  • BBQ-Sauce
  • Sojasauce
  • Tomatenmark
  • Passata
  • je 1 gelbe und orange Paprikaschote
  1. Die Soja Big-Steaks wie üblich in kochendem Wasser etwa 10 Minuten ziehen lassen und mehrmals mit heißem Wasser ausspülen, zwischen den einzelnen Arbeitsgängen immer gut auspressen. Zum Schluß in Kochendem Wasser mit Sojasauce, Tomatenmark und Liquid Smoke baden.
  2. Dann in Öl scharf(!) anbraten und in der abkühlenden Pfanne im Brathähnchengewürz wenden. Dann eine Seite mit der BBQ-Sauce einstreichen und durch nochmaliges Anbraten eine Kruste erzeugen.
  3. Den Reis mit der doppelten Menge Wasser aufsetzen, eine halbe Zitrone in den Reis stellen und nach Packungsangabe garen.
  4. Die Zwiebeln und Knoblauchzehenschälen und grob hacken, die Chilischoten putzen und ebenfalls grob hacken. Mit Paprika, den Kräutern, Essig, dem Saft und der Schale der beiden Zitronen im Standmixer glatt pürieren.
  5. Bei den Paprikaschoten den Stiel in die Schote drücken und mit den Kernen zusammen entfernen. Zu jeweils 2 Hälften aufbrechen und die Hälften noch einmal halbieren. In einer Bratpfanne von beiden Seiten in etwas Öl anbraten.
  6. Die Piri-Piri Sauce in eine Feuerfeste Form geben. Da die Menge gerade ausreichte, um den Boden zu bedecken, habe ich einfach großzügig mit Passata verdünnt.
  7. Die Soja Big-Steaks mit der Kruste nach oben auf die Sauce legen und die Paprikaviertel dazwischenlegen.
  8. Etwa 20 Minuten im Backofen bei 200° C Umluft garen.

Mit dem Reis servieren.

 Zubereitungsmethode für die Soja Big-Steaks wie immer vom Umsteigerblog.

Schnell, einfach&lecker: Tagliatelle mit Pilzsauce

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L1020742Mal auf die Schnelle: selbstgemachte Tagliatelle mit Pilzsauce. Wobei Schnelle relativ ist ;-)

Pasta:

  • 200 Gramm Hartweizengries
  • 90 ml warmes Wasser
  1. In einer Schüssel in den Hartweizengries eine Vertiefung drücken, dort das Wasser hineingeben und vom Rand her den Gries mit dem Wasser vermischen. Alles gut durchkneten und zu einer Kugel formen.
  2. Im Kühlschrank mindestens 15 Minuten ruhen lassen, von Hand flach drücken und mit der Walze einer Nudelmaschine mit der gröbsten Einstellung beginnend immer feiner werdend ausrollen. Ich mache je Einstellung 2 Durchgänge und lege den Teig beim zweiten Durchgang doppelt.
  3. Mit einer Schneidwalze (Tagliatelle in diesem Fall) die Teigplatten schneiden, bemehlen und antrocknen lassen.
  4. Die Nudeln werden dann in nicht sprudelnd kochendem Wasser 3-5 Minuten gekocht. Da ich sie über Nacht hatte antrocknen lassen, waren sie nach 5 Minuten gut.

Sauce:

  • Champignons
  • Zwiebel
  • Gemüsebrühe
  • Weißwein
  • Hafersahne
  • Seitanschnitzel (aus der Gefriertruhe, siehe entsprechnder Artikel zum Seitanschnitzel-machen)
  • Salz, Pfeffer und Olivenöl
  1. Die Pilze putzen und vierteln, die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden, Seitanschnitzel in Würfel schneiden.
  2. Alles in Olivenöl anbraten und etwa 10 Minuten braten.
  3. Hafersahne, Gemüsebrühe und Weißwein dazugeben, etwa 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Nudeln abgießen und in der Sauce schwenken.
  5. Alles servieren.

Gesunder Knabberspaß: Kichererbsen auf zweierlei Art

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L1040113Kichererbsen sind ja toll, und wenn es sie nicht bereits gäbe müssten sie erfunden werden! Hier eine Variante zum Knabbern: gewürzte Kichererbsen, einmal aus trockenen, und einmal aus vorgekochten hergestellt:

Kichererbsen-Snack aus getrockneten Kichererbsen

  • 1 Tasse (240 ml) Kichererbsen
  • 2 TL Cayenne
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1 EL Limettensaft
  1. Die Kichererbsen über Nacht in reichlich Wasser einweichen, abgießen und mit Wasser bedeckt und 1 1/2 TL Cayenne gewürzt etwa 10 Minuten kochen.
  2. Abgießen und in einer Schüssel mit dem Limettensaft mischen.
  3. Den Ofen auf 200° C (Umluft) vorheizen.
  4. Die Kichererbsen mit einem Schaumlöffel auf einem eingeölten Backblech in einer dünnen Schicht gleichmäßig verteilen und in den Backofen geben.
  5. Nach etwa 15 Minuten wenden und mit einem Pinsen den in der Schüssel verbliebenen Limettensaft über die Kichererbsen verteilen.
  6. Diesen Vorgang noch 2-3 mal nach jeweils 15 Minuten wiederholen.
  7. Auskühlen lassen.

Kichererbsen-Snack aus vorgekochten Kichererbsen

  • 1 1/2 Tassen (360 ml) Kichererbsen aus dem Glas oder der Dose
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 1/8 TL Cayenne
  • 1/4 TL Salz
  1. Den Backofen auf 200°C (umluft) vorheizen.
  2. Die Kichererbsen abgießen und gut abtropfen lassen.
  3. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen.
  4. Die Kichererbsen auf einem eingeölten Backblech in einer dünnen Schicht verteilen und 45-50 Minuten backen, nach jeweils 15 Minuten wenden.
  5. Auskühlen lassen.

Die Variante aus den getrockneten Kichererbsen habe ich mit einer Stunde etwas zu lange gebacken, dadurch sind sie ziemlich dunkel geworden. Aber auch bei kürzerer Backzeit denke ich, daß sie etwas zu knusprig sind, die vorgekochten fand ich vom Biß her wesentlich angenehmer. Ich habe dann beide Sorten gemischt ;-)

Brokkoliauflauf mit Tahin und knusprigen Tempeh-Chips

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L1020727Relativ einfallslos, das gab es vor einiger Zeit ja schon, nur heute mit Tempeh, statt Kichererbsen als Eiweiß-Lieferant.

Für 4 Personen:

  • 2 Köpfe Brokkoli
  • 1 Zwiebel
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 Tempeh-”Wurst”
  • 1 TL Thymian (ich habe Zathar genommen, da ist noch Sumach und Oregano mit drin)
  • 6-7 großzügige EL Tahin
  • 300 ml kochendes Wasser
  • 2 EL Sojasauce
  • Saft und abgeriebene Schale von 2 unbehandelten und mit heißem Wasser abgewaschenen Limetten
  • 1 TL Aleppo-Pfeffer (Mischung aus Paprika und Cayenne)
  • 3 EL geröstete Kürbis- und Sonnenblumenkerne
  • Nudeln (Orechiette)
  • Salz, Erdnuß- und Olivenöl, Gomaisho
  1. Die Brokkoliröschen von den Stielen ablösen, besonders große Exemplare teilen. Die Stiele schälen und in bißgerechte Stücke schneiden.
  2. Den Ofen auf 180° C (Umluft 160° C) vorheizen, 2 EL Erdnußöl in eine Ofenform geben und die Brokkoliröschen und -stielstücke darin wenden, so daß alles rundrum mit Öl benetzt ist. 10 Minuten im Backofen garen.
  3. Den Tempeh in Scheiben schneiden und von beiden Seiten goldbrau-knusprig anbraten.
  4. Für die Sauce die Zwiebel schälen und hacken. In Olivenöl glasig dünsten. Den Thymian (Zathar) dazugeben und den Knoblauch dazupressen.
  5. Das Tahin mit kochendem Wasser zu einer glatten Masse verrühren.
  6. Nudelwasser aufsetzen.
  7. Den Aleppo-Pfeffer in die Pfanne geben und kurz anrösten, mit Sojasauce und  Limettensaft ablöschen. Tahinpaste und Schale der Limetten dazugeben. Mit Salz abschmecken.
  8. Nudeln nach Packungsanweisung garen.
  9. Den gebratenen Tempeh kurz in einer Mischung aus Sojasauce und heißem Wasser marinieren.
  10. Etwa 3/4 der Sauce über den Brokkoli geben und diesen darin wenden.. Weitere 10 Minuten backen.
  11. Den Brokkoli und die Nudeln mit der restlichen Sauce und den gerösteten Kernen und mit Gomaisho garniert servieren.

 

Chicken-Vings

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L1020667Heute war wieder ein veganer Mitmach-Brunch in der Cobra und ich habe mich entschlossen Chicken-Vings aus Sojamedaillons zu machen. Eine Tüte Medaillons, das sind 250 Gramm, oder 40 Stück, ich habe nachgezählt! Das sollte doch reichen, dachte ich mir, zumal ich die Medaillons ja halbiere. Als ich dann die fertigen Stücke von der Bratpfanne in die Auflaufform kippte war ich schon mächtig enttäuscht, was für ein kleines Häuflein das schlußendlich war. Geschmacklich hat es mich jetzt auch nicht so vom Hocker gehauen, da waren die anderen Versuche mit texturiertem Sojaprotein besser.

Für ein mächtiges Häuflein (80 Stück)

  • 250 Gramm Sojamedaillons (1 Beutel)
  • Salz, Brathähnchengewürz, Liquid Smoke, BBQ-Sauce, Tomatenmark, reichlich neutrales Öl
  • und viel heißes Wasser!
  1. Die Sojamedaillons mit kochendem Wasser übergießen und etwa 10 Minuten quellen lassen.
  2. Das Wasser abgießen und die Medaillons gut ausdrücken, mit heißem Wasser übergießen, einige Minuten stehen lassen und dabei mit einem Holzlöffel o.ä. gegen die Wand der Schüssel/des Topfes pressen.
  3. Das Wasser erneut abgießen, die Medaillons ausdrücken und mit frischem heißen Wasser übergießen. Diese Prozedur so oft wiederholen, bis das ablaufende Wasser klar ist.
  4. Noch einmal mit kochendem Wasser übergießen, Liquid Smoke und Tomatenmark zusetzen und gut 10 Minuten ziehen lassen. Jetzt nur noch das Wasser abgießen und die Medaillons gut ausdrücken, nicht mehr mit frischem Wasser nachspülen, das Aroma soll ja in den Medaillons bleiben.
  5. In einer Bratpfanne mit reichlich Öl goldbraun braten, da die Medaillons stark das Öl aufsaugen, gegebenenfalls Öl nachgeben. Zurückhaltend salzen.
  6. Backofen auf 180° C (Umluft) vorheizen.
  7. Die Pfanne vom Herd nehmen, 1 TL Brathähnchengewürz gut untermischen. BBC-Sauce mit etwas Tomatenmark und Liquid Smoke mischen und mit Wasser verdünnen. Ebenfalls gut untermischen.
  8. Für etwa 10 Minuten in den  Backofen geben.

Mit der intensiven Ausspülaktion wird der Sojageschmack entfernt, so daß die Medaillons das Aroma (Liquid Smoke etc.) sehr gut annehmen. Vielleicht muß auch etwas mehr Brathähnchengewürz verwendet werden, mir waren die Teile etwas zu laff.

Nudeln mit Tempeh und getrockneten Tomaten

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L1020663Kein großer Aufwand, aber lecker, Tempeh mit Nudeln.

Für 4 Portionen:

  • 1 Tempeh-”Wurst”
  • etwa 100 Gramm getrocknete Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • italienische Kräuter, Salz, Pfeffer und Olivenöl
  1. Nudelwasser aufsetzen.
  2. Knoblauch schälen und grob hacken, in etwas Olivenöl anbraten und beiseite stellen.
  3. Den Tempeh in Würfel schneiden und in Olivenöl goldbraun anbraten, die Nudeln nach Packungsanleitung garen.
  4. Wärend die Nudeln garen, Zweibel schälen und in feine Würfel schneiden, die Tomaten in Streifen schneiden und beides zum Tempeh geben.
  5. Die Nudeln zum Tempeh geben, gut untermischen  und mit etwa 1 EL der Kräutermischung würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig.

Brokkoliauflauf mit Tahin

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L1020635Sally Butcher meint in ihrem schönen Kochbuch -Veggiestan- Brokkoli und Tahin passen zusammen wir Brot und Butter, oder Samson und Delia usw. usf…. Da mir gestern beim Einkochen von Kichererbsen ein Glas offen geblieben ist, habe ich einfach ein paar Löffel Kichererbsen unter den Brokkoli gerührt, und wenn Brokkoli und Tahin schon gut zusammen passen, mit Kichererbsen rockt es :-)

Für 4 Personen:

  • 2 Köpfe Brokkoli
  • 1 Zwiebel
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 TL Thymian (ich habe Zathar genommen, da ist noch Sumach und Oregano mit drin)
  • 6-7 großzügige EL Tahin
  • 300 ml kochendes Wasser
  • 2 EL Sojasauce
  • Saft und abgeriebene Schale von 2 unbehandelten und mit heißem Wasser abgewaschenen Limetten
  • 1 TL Aleppo-Pfeffer (Mischung aus Paprika und Cayenne)
  • 3 EL geröstete Kürbis- und Sonnenblumenkerne
  • Nudeln (Vollkornspiralnudeln und -hörnchen)
  • Salz, Erdnuß- und Olivenöl, Gomaisho
  1. Die Brokkoliröschen von den Stielen ablösen, besonders große Exemplare teilen. Die Stiele schälen und in bißgerechte Stücke schneiden.
  2. Den Ofen auf 180° C (Umluft 160° C) vorheizen, 2 EL Erdnußöl in eine Ofenform geben und die Brokkoliröschen und -stielstücke darin wenden, so daß alles rundrum mit Öl benetzt ist. 10 Minuten im Backofen garen.
  3. Für die Sauce die Zwiebel schälen und hacken. In Olivenöl glasig dünsten. Den Thymian (Zathar) dazugeben und den Knoblauch dazupressen.
  4. Das Tahin mit kochendem Wasser zu einer glatten Masse verrühren.
  5. Nudelwasser aufsetzen.
  6. Den Aleppo-Pfeffer in die Pfanne geben und kurz anrösten, mit Sojasauce und  Limettensaft ablöschen. Tahinpaste und Schale der Limetten dazugeben. Mit Salz abschmecken.
  7. Nudeln nach Packungsanweisung garen.
  8. Etwa 3/4 der Sauce über den Brokkoli geben und diesen darin wenden.. Weitere 10 Minuten backen.
  9. Den Brokkoli und die Nudeln mit der restlichen Sauce und den gerösteten Kernen und mit Gomaisho garniert servieren.

Das ist mein 200. Blogeintrag in den 17 Monaten meines Bloggerdaseins. Dieses Gericht ist dem Anlaß würdig ;-) :-)

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