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Der aktuelle Neuzugang im Kochbuchregal: „Gemüse satt! 140  vegetarische Lieblingsgericht“ von Alice Hart. Ein schönes Dorling Kindersley Buch einer französischen Autorin in der gewohnt wertigen Aufmachung. Handgezeichnete Erklärungen und viele Bilder von Zutaten für um die 20 Euro. Wieder mal ein Rezept mit Kürbis für heute:

Für den Pastateig:

  • 300 g Mehl
  • 3 EL Sojamehl und ausreichend Wasser

Für die Füllung:

  • 1 Handvoll Salbeiblätter
  • 450 g Kürbisfleisch (Hokkaido derzeit)
  • 500 g Spinat
  • 200 g Käse (Montanero, Ricotta steht im Rezept, darum auch 1 Becher Sojajoghurt)
  • Butter, Öl, Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Mehl und Sojamehl mit dem Knethaken der Küchenmaschine vermischen und lauwarmes Wasser zugeben, bis ein feinkrümeliger Teig entsteht. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte etwa 5 Minuten durchkneten, bis er glatt, weich und elastisch ist. In Frischhaltefolie eingewickelt etwa 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Salbeiblätter fein wiegen, mit etwa 2 EL Öl und dem in mittelgroße Würfel geschnittenem Kürbisfleisch  etwa 1/2 Stunde im Backofen bei 180° C weich garen. Den Spinat mit Butter bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen.

Den Montanero reiben und mit einem Becher Sojajoghurt vermischen. Es entsteht eine breiige Masse. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ruhen lassen. Den Pastateig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit einem leicht bemehlten Nudelholz zu einer gut 30×40 cm großen Platte ausrollen, die Kanten mit einem Messer gerade schneiden und auf ein sauberes Geschirrtuch legen. Den Spinat gut ausdrücken, hacken und auf den Teig legen. Einen Rand freilassen. Die Käsemasse drüber verteilen und die Kürbisstücke obenauf verteilen. Den Teig zu einer Rolle formen und in das Geschirrtuch einrollen. Die Enden des Tuches mit Küchengarn zubinden und etwa 20 Minuten in einem Topf mit Salzwasser pochieren, anschließend herausnehmen und abtropfen lassen.

Im Rezept ist jetzt noch etwas, daß Ofentomaten (Rezept ebenfalls in dem Kochbuch) heißt und Salbeibutter vorgesehen. Das habe ich mir gespart.
Die ganze Sache ist irgendwie gründlich schiefgegangen, die angestrebete Rollenform war eher so was wie ein flaches UFO… Aber so richtig lecker, mit einer in die Spinatmasse gedrückte Knoblauchzehe und dem Kürbis, tolle Kombination!

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