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Zweimal Tofu, gleich hintereinander, dabei liegt meine Wochentofuration doch bei einmal, klasse Planung! Neee, überhaupt keine Planung, einfach draufloskochen, immer noch Rezepte aus „Genussvoll vegetarisch“ von Yotam Ottolenghi. Dafür dann heute mal mit Reis, so wie im Rezept vorgeschlagen.

Für 4 Personen

  • 150 Gramm Tofu
  • 2 EL süß-scharfe Chilisauce
  •  1 1/2 EL Sojasauce,
  • 3 EL Sesamöl aus geröstetem Sesam
  • 1 TL Reisessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • 500 Gramm Rosenkohl
  • 100 Gramm Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Chilischote
  • 120 Gramm Shitakepilze
  • Koriandergrün, Salz, geröstete Sesamsamen (oder Gomashio, dafür dann kein Salz)
  • Sonnenblumenöl

Zuerst den Tofu marinieren: die Zutaten von der Chilsauce bis zum Ahornsirup vermischen. Den Tofu und etwa 1 cm dicke Scheiben und dann in Viertel schneiden. Behutsam in der Marinade wenden und zum Marinieren beiseite stellen.

Vom Rosenkohl die Stielansätze entfernen und jeden Kopf in 3 dicke Scheiben schneiden. Die Hälfte der Scheiben in 4 EL Sonnenblumenöl etwa 2 Minuten stark anbraten. Den Rosenkohl möglichst nicht in der Pfanne bewegen, er kann an einigen Stellen ruhig beinahe anbraten, sollte aber noch knackig sein. In eine Schüssel geben, und die zweite Hälfte genau so anbraten. in 2 EL Öl dann geviertelte Pilze, in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln und die fein gehackte Chilischote (mit oder ohne Kerne, je nach gewünschter Schärfe) etwa 2 Minuten anbraten.

Die erste Hälfte der Tofustücke vorsichtig aus der Marinade heben und in reichlich Öl  bei reduzierter Hitze von allen Seiten anbraten, bis sie eine appetitlich braune Färbung annehmen. Vorsicht, das Öl spritzt beim Einlegen! Aus dem Öl nehmen, und die zweite Hälfte genau so braten.

Das Öl komplett verwerfen, und alle Zutaten mit der Hälfte der Marinade und der klein gehackten Korianderblätter in die Pfanne geben, alles vermischen, eventuell den rest der Marinade dazugeben und bei Bedarf salzen. Wenn geröstete Sesamsamen an das Gericht soll, kann man auch Gomashio nehmen. Mit den restlichen Korianderblättern und Reis servieren.

Hier fällt mir der erste Kritikpunkt zu Ottolenghis Buch auf: Nach der Zubereitung des Rosenkohls, Pilze und der Chili bei hoher Hitze, soll der Tofu noch in das hoch erhitzte Öl eingelegt , und anschließend die Hitze reduziert werden. In der Profiküche auf einem Gasherd und Kupfertöpfen geht das gut, doch Zuhause auf dem Elektroherd dauert es viel zu lange, bis die Hitze abgebaut ist. Also am besten schon bevor die Pilzmischung fertig ist die Hitze reduzieren, das Öl heiß werden lassen, den Tofu zugeben und die Pfanne erst mal vom Herd nehmen.

Superlecker, kann auch eing’fleischte‘ Rosenkohlverächter überzeugen, Rosenkohl zu mögen. Ich bin neugierig, ob frischer gehackter Ingwer in der Marinade passen würde. Als Topping würde bestimmt dünn geschnittener und angebratener Räuchertofu  auch gut dazu passen.

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