Schlagwörter

, , , , , , , , , , , ,

Puuuh, Rumble in da Bronx, öh, in der Küche. Selten so viel Chaos verbreitet… Und das kam so: in Roland Rauters Kochbuch „einfach vegan“ (ach ja, von wegen ‚einfach‘, ich finde die Rezepte schon ganz schön aufwendig, aber den Aufwand auch wert!) hat mir dieses Rezept gut gefallen. Aber dann ging es schon los, irgendwie habe ich mich beim runterbrechen des Rezeptes auf eine kleinere Menge ganz schön verhauen und viel zu viel Füllmasse gemacht. Dann noch kräftig in den Finger geschnitten und erst mal Erste Hilfe in Anspruch genommen (hat halt geblutet wie nix…), mehr auf dem Fußboden, als auf dem Schneidbrett gearbeitet, und… und… und…

Für 4 Personen:

Für die Zucchini:

  • 4 runde Zucchini (wo immer es die zu kaufen geben mag, ich habe längliche genommen)
  • 200 Gramm Dinkelkörner
  • 400 Gramm Weizengehacktes (was immer das sein mag, Anmerkungen dazu siehe unten)
  • 4 EL Sojafrischkäse (mir ebenfalls unbekannt, Hafersahne tut es auch, und davon war passender Weise auch was über)
  • 40 Gramm Schalotten (2 Stück genommen, keine Ahnung was die wiegen)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Kreuzkümmel

Für das Ragout

  • 750 Gramm Tomaten in der Dose
  • 100 Gramm Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Bund Basilikum
  • 2 EL Thymian
  • Salz und Pfeffer, Olivenöl

Da mir Weizengehacktes unbekannt ist, habe ich einfach improvisiert:

  1. Sojaschnetzel (etwa 200 Gramm, feine Körnung, keine Stücke) in Öl ein’weichen‘ und scharf anbraten.
  2. Je 100 Gramm Tofu und Rächertofu [Räuchertofu latürnich, danke PuBe :-D](ich hätte auch Seidentofu genommen, wollte aber das Aroma vom Räuchertofu haben) fein wiegen und bei mittlerer Hitze zu den gebräunten Sojaschnetzeln geben, mitbraten, bis Farbe reinkommt.
  1. Die Dinkelkörnen kochen und dann abgießen.
  2. Die Zucchini längs halbieren und das Fruchtfleich rauskratzen (bei die Runden würden die Kappen abgeschnitten und die Zucchini ausgehöhlt. Das Fruchtfleisch fein hacken.
  3. Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken, in Olivenöl goldbraun anrösten.
  4. Das Fruchtfleisch der Zucchini dazugeben, kurz mitbraten.
  5. Die gekochten Dinkelkörner und das Weizenfleisch dazugeben und ebenfalls kurz mitrösten.
  6. Sojafrischkäse und kreuzkümmel dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken, in Olivenöl anschwitzen. Die Chilischote entkernen und ebenfalls fein hacken, dazugeben.
  8. Alles mit den Tomaten ablöschen, die Lorbeerblätter dazugeben und etwa 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  9. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  10. Das Ragout in eine Auflaufform geben, die Zucchinihälften füllen und vorsichtig zusammenlegen und in das Ragout hineinsetzen.
  11. Etwa 30 Minuten bei 200° C backen. Ich habe 10 Minuten vor Backende noch etwas geriebenen veganen Käse (Santeciano) bei einer Auflaufform über die Hälfte der Zucchini gegeben.
  12. Das gehackte Basilikum und den Thymian unter die Tomatensauce rühren.

Der Aufwand und die Katastrophe in der Küche war es auf jeden Fall wert! Und dank der Riesenmenge der Füllung wird es in den nächsten Tagen noch mal was mit ‚Hack‘ geben müssen…

Advertisements