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Es ist immer noch Klimacamp, es kocht immer noch die niederländische Volxküche Rampenplan, und heute gibt es Kartoffeln mit Seitangulasch, Gurken- und Blattsalat und gerösteten Pinien- und Sonnenblumenkernen und Sesam.

Der Seitan ist selber gemacht, und das geht mit der Methode Rampenplan sehr einfach:

  • Wasser mit Sojasauce vermischen und in ein Schüsselchen geben.
  • Seitanpulver mit Gewürzen nach Wahl vermischen.
  • Einen ordentlichen Eßlöffel des Seitanpulvers in die Flüssigkeit geben.
  • Das Pulver in die Flüssigkeit ‚einmassieren‘, nach kurzer Zeit beginnt sich ein Klumpen zu formen.
  • Den Klumpen gut kneten und so viel Flüssigkeit wie möglich auspressen.

  • Wieder Seitanpulver in die Flüssigkeit geben… Nach Bedarf Flüssigkeit nachgießen.
  • Die Seitanklumpen in Wasser kochen, wenn sie gar sind, steigen sie an die Flüssigkeitsoberfläche und können abgeschöpft werden.
  • Der Seitan wird dann ganz normal weiter verarbeitet, in diesem Fall in Streifen geschnitten.

Der Vorteil dieser Methode ist, daß die Gewürze im Seitanpulver wesentlich intensiver wirken, als wenn sie nur in das Kochwasser gegeben werden. Mit dem Sojasauce – Wassergemisch wird der Seitan noch mal würziger, und es wird Sojasauce gespart. Durch das ‚einmassieren‘ und anschliessende Kneten wird die Konsistenz auch nicht so gummiartig, einziger Nachteil ist, daß der Seitan ziemlich fluffig wird, so eine richtig kompakte Konsistenz wird leider nicht erreicht.

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