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Mal wieder fake-Fleisch nötig, und ich muß sagen, es ist erschreckend authentisch, nur die weiße Farbe von Hühnerbrust stimmt nicht, aber die Textur des „Fleisches“, die knusprige Panade…,  meine Aversion gegen texturiertes Sojaprotein ist entweder verschwunden, oder noch stärker geworden, ich weiß es noch nicht so ganz.

Für 4 Portionen:

  • 2 Big Sojasteaks
  • 2 Tassen Mehl (1 cup=240 ml)
  • 4 TL Salz
  • 4 TL schwarzer Pfeffer
  • 1 größeres Stück  Ingwer (gerieben= 3 EL)
  • 2 TL Muskat
  • 2 TL Rosmarin
  • 2 TL Thymian
  • 2 TL Paprikapulver
  • Cayenne nach belieben
  • für die Panierung: Ei-Ersatz entspr. 4 Eiern und Wasser
  • 4 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • 1 Tasse Agavensirup (hatte ich nicht mehr, also habe ich einen durch Teil Reissirup ersetzt)
  • 1/4 Tasse Sojasauce
  • Pfeffer zum Würzen (und etwas Orangenschale, ich finde, daß ein Zitrusgeschmack gut passt)
  1. Die Sojasteaks, wie hier schon mehrfach beschrieben, mit  kochendem Wasser übergießen, etwa 10 Minuten ziehen lassen und nach dem Abgießen und Ausdrücken öfters mit heißem Wasser ausspülen und ausdrücken, bis das ablaufende Wasser nicht mehr trübe ist.
  2. In einem Topf kochendes Wasser mit Salz, Liquid Smoke, Sojasauce und Tomatenmark vermischen, und die gut ausgepressten Steaks 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend nur auspressen, aber nicht mehr ausspülen!
  3. Dann habe ich 2 Frühstücksbrettchen mit Frischhaltefolie umwickelt (die sind aus Holz), ein Sojasteak auf ein Brettchen gelegt, ein anderes (Kunststoff) Brettchen darauf gelegt, das 2. Steak draufgelegt und zuoberst das andere Holzbrettchen gelegt. Dann alles mit meinem schweren Steinmörser beschwert und das Ganze vielleicht eine halbe Stunde stehen gelassen. Die so plattgedrückten Steaks habe ich dann noch auf einem Kuchengitter noch mal vielleicht 30 Minuten stehen gelassen und dann mit Salz und Pfeffer eingerieben.
  4. In eine große Bratpfanne Rapsöl geben bis der Boden gut bedeckt ist und erhitzen (mittelhohe Hitze).
  5. In einem nicht zu flachen Topf die durchgepressten Knoblauchzehen in Olivenöl anbraten bis sie weich sind, nicht anbrennen lassen!
  6. Dann Agavensirup und Sojasauce dazugeben, aufkochen  und gut 10 Minuten köcheln lassen. Vorsicht, wenn es anfängt zu kochen schäumt das Ganze auf! Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
  7. Die trockenen Zutaten für die Panierung (Mehl bis Cayenne) in einer großen Schüssel vermischen und die Steaks darin wenden.
  8. Ei-Ersatz (Kichererbsen-, Lupinen- oder Sojamehl dürfte auch gehen) mit Wasser zu einem nicht zu dünnflüssigen Teig anrühren, die Steaks darin wenden und noch einmal in  der Mehlmischung wenden.
  9. Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  10. Panierte Steaks im heißen Rapsöl von beiden Seiten goldbraun ausbacken.
  11. Alles zusammen anrichten und servieren.

Ei-Ersatz habe ich verwendet, weil ich mir mal aus Neugier eine Packung gekauft habe, und bisher noch keine Verwendung dafür hatte. Die übrig gebliebene Mehlmischung kann in einem Gefrierbeutel für das nächste Mal (das es garantiert geben wird 🙂 ) eingefroren werden. Klümpchen der Eimischung einfach aussieben. Durch das Pressen der Sojasteaks zwischen den Brettchen werden sie wieder kompakter, bei der ganzen Auswascherei etc. quellen sie ja ganz schön auf und werden labberig.

Hier die Quelle dieses Rezeptes: http://www.nlrockrecipes.com/2012/04/doube-crunch-honey-garic-chicken.html

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