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Neee, irgendwie nicht so. Ich habe schon richtig lange keine Königsberger Klopse mehr gegessen, das letzte mal bestimmt vor 5 Jahren oder so. Die waren lecker, so wie ich sie in Erinnerung hatte. Als ich also in dieser Woche http://www.mehr-als-rohkost.de entdeckt habe ich dann wirklich voll so: Yeah! als ich das Rezept für Königsberger Klopse gesehen habe 🙂

L1030215Beim ersten Versuch gestern habe ich dann allerdings Sojamehl mit Gluten verwechselt und, epic fail, Brei Hilfsausdruck, keine Klopse, glaubst Du! Aber die Sauce mit Salzkartoffeln: so wie Königsberger Klopse Sauce sein muß 🙂 Und trotz der Hitze also heute 2. Versuch, diesmal Klopse, aber mit ziemlich fiesem Glutengeschmack, warum auch immer, Konsistenz auch eher naja. Morgen wird es aber keinen 3. Anlauf geben!

Für 8 Klopse = 4 Esser

  • 100 Gramm Gluten
  • 50 Gramm Milchreis
  • 25 Gramm Paniermehl
  • 1/2 TL Salz (gerade um den Eigengeschmack des Glutens zu überdecken habe ich das gute Maldon mit dem Raucharoma genommen)
  • etwas Pfeffer
  • 2 TL Petesilie
  • 1 mittelgroße Zwiebel (zusätzlich 1 EL granulierte Zwiebel)
  • 1 EL Sojasauce (1 TL lt. Rezept, aber der Glutengeschmack…)
  • 1 EL Senf (siehe Sojasauce) beides in
  • 120-130 ml Wasser gelöst
  • 2 EL gekörnte Brühe
  • 25 Gramm Öl
  • 25 Gramm Mehl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zucker
  • 2-3 EL Kapern
  • 1 Packung Hafersahne oder Sojacuisine (oder 1 Glas Sojamilch laut Rezept, jedoch wird der Rest der Sojamilch dann bei mir schlecht)
  • 1/2 TL Braunalgenpulver (oder aus einem Stück Noriblatt selbst hergstellte Fitzel)
  1. Die Hälfte des Milchreis fein mahlen, zusammen mit der anderen Hälfte, dem Paniermehl, Salz, Pfeffer und Gluten vermischen.
  2. 1/2 Zwiebel und Petersilie fein wiegen und untermischen, Zwiebelgranulat dazugeben.
  3. Wasser (mit Sojasauce und Senf) dazugeben und verkneten, in 8 gleich große Stücke teilen und zu Klopsen formen.
  4. In 1 Liter kochendem Wasser mit 2 EL Gemüsbrühe auf kleiner Flamme etwa 10 Minuten köcheln und dann bei ausgeschalteter Hitze gut 50 Minuten garen lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Kartoffeln vorbereiten und aufsetzen.
  6. Brühe auffangen und Klopse beiseite stellen.
  7. Aus dem Mehl und dem Öl eine Mehlschwitze herstellen: Öl in der Pfanne erhitzen und das Mehl hinzugeben. Rühren und wenn es anfängt Bläschen zu schlagen 1 Schöpflöffel der Brühe von den Klopsen dazugeben. Gut Rühren, sonst gibt es Klümpchen! Nach und nach die Brühe verarbeiten bis die richtige Konsistenz erreicht ist.
  8. Sojamilch/-sahne, die zweite Hälfte der Zwiebel fein gewiegt, Kapern, Zitronensaft, Braunalgen bzw. Nori und Zucker dazugeben und gegebenenfalls Abschmecken.

Die Klopse noch ein paar Minuten in der kochenden Sauce aufwärmen und alles servieren.

Ich will ja immer noch einen Versuch starten, Seidentofu statt eines Teils der Flüssigkeit zur Seitanherstellung zu nehmen, irgendwie verspreche ich mir davon einen positiven Einfluss auf die Konsistenz und den Geschmack des Endproduktes. Oder Tofu unter den fertigen Seitan zu mischen, mit einem Fleischwolf zum Beispiel. Die Klopse waren übrigens von der Konsistenz her schon ziemlich gut, nicht gummiartig und nicht zu fluffig.

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