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L1030542Das klassische Ragù alla bolognese ist vermutlich auch als Resteverwertung entstanden, Fleisch, welches erst nach stundenlangem schmoren weich wird, war wohl früher die Grundlage dieser sämig dicken Sauce, nicht mit dem zu vergleichen, was hierzulande als Bolognese durchgeht. Vom Seitan der letzten Woche (ich gare Seitan ja derzeit immer in einem Kunstdarm im Dampfgarer) war eine Wurst über, diese habe ich größtenteils einfach fein gewiegt und wie Hackfleisch verwertet, dazu dann noch einige würfelförmige Stücke mit verarbeitet.

Für reichlich Ragù:

  1. Den größten Teil des Seitans fein wiegen, einen kleinen Teil in Würfel schneiden, Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
  2. Zwiebeln schälen und fein hacken und in Olivenöl glasig andünsten,
  3. Den Seitan mit dem Knoblauch dazugeben und etwas anbraten.
  4. Tomatenmark kurz mit anbraten.
  5. Zuerst mit Rotwein, dann mit Gemüsebrühe ablöschen, die Tomaten aus der Dose dazugeben und etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  6. Die Gewürze nach Geschmack dazugeben (wenig Thymian und Rosmarin, ordentlich Basilikum) und noch 10-15 Minuten köcheln lassen.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Mit Salzkartoffeln servieren (ich hatte keine Lust auf Nudeln 😉 )

Nach dem Ablöschen mit Rotwein sieht das ganze aus, als wäre es mit Tier-Hack! Schmeckt aber doch nicht genau so, aber doch schon ganz schön nah dran…Der verwendete Seitan ist gut 1 Stunde im Dampfgarer gegart, ich denke, eine halbe Stunde dürfte reiche, dafür könnte mehrmals mit Rotwein und Brühe abgelöscht werden. Eine andere Idee wäre es, das Ganze wie ein klassisches Ragù wirklich lange Zeit zu schmoren, um dieses typische Konsistenz zu erreichen. Für mich ist aber die kurze Zubereitungsszeit das charmante an diesem Gericht.

Ich habe übrigens von diesem Ragù 2 Gläser zu je 1/2 Liter eingeweckt!

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