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L1030579Es gibt ja schon wieder ein neues Kochbuch von Jamie Oliver! Und da davon gleich ein ganzer Stapel im Eingangsbereich meiner Buchhandlung rumlungerte, mußte ich neulich beim Kalenderkauf gleich ein Exemplar von „Cook clever mit Jamie“ mitnehmen. Ich denke schon, daß ich bis jetzt jedes Kochbuch von Jamie Oliver gekauft habe, ich lieben ihn ja einfach! Auch dieses Kochbuch ist gewohnt fleischlastig, aber viele Rezepte dürften veganisierbar sein (da sollte sicherlich noch einiges hier folgen). Dieses Rezept hier ist aus der Gemüseabteilung. Ich bin von dem sizilianischen Gericht, dem der Einfluß der nordafrikanischen Besetzer Siziliens deutlich anzumerken ist, einfach nur begeistert!

Für 4-6 Portionen:

  • 1 Butternut-Kürbis von etwa 1,2 kg
  • 2 Zwiebeln
  • Koriandergrün (1/2 Bund)
  • 40 Gramm Rosinen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Chiliflocken
  • 50 Gramm gemischte Oliven (er nimmt sie mit, ich ohne Stein)
  • 1 Dose Tomatenstücke (400 Gramm)
  • 1 Dose Kichererbsen (400 Gramm, aber ich verwende ja meine Selbsteingemachten)
  • 1 Gemüsebrühwürfel
  • 320 Gramm Couscous (1 Tasse) und, nicht im Rezept:
  • Ras-el-Hanout
  1. Den Butternut mit einem Sparschäler schälen, halbieren und entkernen. Kerne und Schale aufheben. Das Fruchtfleisch in etwa 3 cm große Stücke schneiden. In einer eingeölten Ofenform leicht gesalzen und gepfeffert mit etwas Olivenöl im Backofen bei 190°C gut 30 Minuten (ab dem Punkt, wo die Temperatur erreicht ist) rösten, bis die Stücke goldbraun sind. noch etwa 5 Minuten die Resthitze des Ofens nutzen.
  2. Die Zwiebeln schälen und grob zerkleinern, und bei schwacher Hitze mit etwas Olivenöl in einem Schmortopf zusammen mit den feingehackten Korianderstengeln, dem Großteil des Zimts und der Chiliflocken und der Rosinen zugedeckt unter gelegentlichem Rühren etwa 20 Minuten garen. Gegebenfalls etwas Wasser zufügen.
  3. Sobald die Kürbisstücke gar sind, diese mit den Tomatenstücken und den Kichererbsen und 1/2 Liter kochend heißem Wasser dazugeben, die Gemüsebrühe (ich nehme loses Pulver und keine Würfel) hineingeben und  offen gut 40 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen.
  4. Die Kürbiskerne und Schale in der nunmehr leeren Ofenform mit dem Rest des Zimts und der Chiliflocken gut salzen und Pfeffern gut 10 Minuten im Ofen rösten bis alles goldbraun und knusprig ist.
  5. Gut 15 Minuten vor Ende der Garzeit den Couscous mit kochend heißem Wasser übergießen und zugedeckt etwa 10 Minuten sich selbst überlassen. Dann auflockern und abschmecken. Womit schreib Herr Oliver ja nicht, also habe ich erst mal Salz und Pfeffer genommen, und dann kam mir die Idee, Ras-el-Hanout, eine Gewürzmischung aus Marokko mit zig Kräutern und Gewürzen dazuzugeben.
  6. Die Sauce noch mit Salz, Pfeffer und etwas Chili abschmecken und mit Sojayoghurt und fein gewiegtem Koriandergrün servieren.

Als ich bei wikipedia nach Informationen über Couscous suchte, habe ich erfahren, daß Ras-el-Hanout oft zum Würzen von Couscous verwendet wird. Ich habe weniger Rosinen als angegeben verwendet, dadurch wird jeder Biß auf eine Rosine zu einer Überraschung, bei mehr Rosinen würde das Gericht wohl gleichmässiger nach Rosinen schmecken. Die einzelnen Aromen passen sehr gut zusammen und sind abwechslungsreich, dazu kommt noch der unterschiedlich Biß von crossen Bestandteilen wie den Kürbiskernen etwa, und den weicheren. Das passt alles so gut, daß ich wohl keine Probleme hätte, 3 Portionen zu vertilgen 😉 🙂 😉

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